Klasse(n)-Fahrt
Herzlich willkommen zu diesem Artikel, in dem wir euch ein bisschen was über unsere Skifahrt erzählen werden. Wir wissen, es sind seitdem zweieinhalb Monate vergangen, aber viele interessieren sich immer noch dafür. Wir werden euch erzählen, wie unser Alltag aussah, wie das Skifahren lief und ob sich neue Freundegruppen gebildet haben.
💡 Die Hin- und Rückfahrt
Wir haben uns um 7.30 Uhr auf dem Schulhof getroffen und ungefähr um 8 Uhr ging es los. Der Busfahrer hat unser Gepäck in den riesigen Kofferraum geladen. Die Sitzplätze durften wir uns frei aussuchen. Wir haben zwischendurch immer kleine Pausen auf Rastplätzen gemacht und ungefähr auf der Hälfte haben wir dann eine größere (30min) gelegt. Wir konnten in einer großen Tankstelle herumlaufen und uns Essen kaufen. Ein paar Kindern war vor Aufregung ein bisschen schlecht, aber eine Lehrerin hat sich gut um sie gekümmert, am Ende sind alle zwar erschöpft, aber glücklich und natürlich gespannt auf die Jugendherberge ausgestiegen. Die Zimmeraufteilung wurde bekannt gegeben und wir sind in unsere Zimmer im Erdgeschoss und im zweiten Stock eingezogen.
Auf der Rückfahrt war es ein bisschen entspannter, da wir alle schon den Bus kannten und uns insgeheim alle mehr oder weniger auf zuhause freuten. Außerdem wurden auf drei großen Bildschirmen, die an der Decke befestigt waren, zwei Filme geschaut.
💬 Der Alltag
Wir wurden jeden Tag mit lustiger Musik (z.B. alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei oder OKTOPUS, 100.000 Hände) um 7.30 Uhr geweckt. Dann hatten wir bis um 8.00 Uhr Zeit, um uns fertig zu machen und zum Frühstück zu kommen. Es gab jeden Tag ein großes Buffet mit leckeren Brötchen, Aufstrichen, Joghurt und Porridge. Jeder hat etwas gefunden, was ihm schmeckt. Wir durften uns ein Brötchen mitnehmen und eine kleine Beilage, die von der Jugendherberge bereitgestellt wurde (einmal gab es sogar Mini Donuts). Dann sind wir mit dem Bus zur Piste gefahren und es ging los. Nach dem Skifahren sind wir mit dem Bus zur Jugendherberge gefahren und haben unsere Skisachen in den Skikeller gebracht. Auf der Busfahrt haben die meisten unsere Brötchen gegessen. Dann hatten wir Zeit, um zu duschen und uns umzuziehen. Bis zum Abendbrot konnten wir machen, was wir wollen. Das Abendbrot war ehrlich lecker und es gab z.B. Nudeln, Schnitzel oder Hähnchen mit Reis. Dazu ein Gemüsebuffet und Pudding zum Nachtisch. Um 20.15 mussten wir auf den Zimmern sein, um 21.00 Uhr war Zimmerkontrolle und um 21.30 musste das Licht aus gemacht werden (ob sich alle dran gehalten haben, ist eine andere Frage) 😉 😉
Das Skifahren
Es gab drei Gruppen: Anfänger, Fortgeschrittene und Profis. Eine von uns (Charlotte) war im Anfänger Team und die andere (Carla) im Profi-Team Wir werden jetzt beide berichten.
Charlotte: Ich habe mich von Anfang an sehr wohl gefühlt. Wir hatten drei Zonen. Ich war mit meiner Gruppe auf der leichtesten Zone. Dort haben wir erstmal die Grundlagen gelernt wie z.B. Bremsen. Nachdem wir die Grundlagen konnten, durften wir die leichte Piste fahren doch noch am ersten Tag durften wir als Anfänger auf die zweite Zone. Dort konnten wir uns Etappenweisen hoch tasten bis ganz nach oben. An unserem letzten Skitag bin ich endlich von oben gefahren. Es war ein tolles Gefühl!
Carla: Unser Ski-Lehrer hieß Hans und war sehr nett. Am ersten Tag war er mit uns erstmal auf der kleinen Piste, um zu gucken, was wir so können. Nach der Mittagspause sind wir dann mit der Gondel ins richtige Skigebiet gefahren. Auf der Fahrt haben wir sogar einen Fuchs gesehen. Oben angekommen haben wir die ,,Bananen-Technik“ geübt. Am zweiten Tag haben wir vom Frühstücksbuffet eine Banane mitgenommen und sie Hans geschenkt ;). Am dritten Tag hatten wir einen anderen Skilehrer namens Luis. Weil es unser letzter Tag war, haben wir keine Technikübungen gemacht, sondern sind über kleine Chancen am Rand der Piste gesprungen.
Abschluss & Ausblick
Insgesamt war es eine klasse Klassenfahrt aller 6. Klassen und es haben sich viele neue Freundesgruppen gebildet. Es ist schade, dass das den kommenden 6. Klassen nicht mehr ermöglicht werden kann, wegen steigender Kosten und Sparmaßnahmen, die den Schulen aufgehalst werden. Gute Nachricht: Es wird bereits nach einem schönen Ersatz gesucht.