Jubiläums-Podcast und -Reportagen – 5. und 6. Klassen
Hört unseren Podcast über die Jubiläumswoche
Hier kommt der Podcast über die Projekte der 5. und 6. Klassen über die Jubiläumswoche der Nord-Grundschule. Hört ihn euch an!
Unsere Reportage über die Projektwoche
Diese Gruppen haben wir während der Projektwoche besucht. Manche waren im Klassenraum, manche in der Halle, manche auf dem Schulhof und manche sogar unterwegs. Dabei konnten wir sehen, wie unterschiedlich die Projekte waren.
Tag 1 – Erstmal ankommen und loslegen
Bei der Gruppe „Brotbox früher und heute“ waren wir am ersten Tag nur kurz da und haben uns umgeschaut. Die Vorbereitungen waren noch im vollen Gange. Wir wollten nicht lange stören und sind dann auch schon wieder gegangen. Unser Fazit: Am ersten Tag war noch nicht viel für uns los.
Bei „Sport im Wandel der Zeit“ wurden Stationen zum Thema Sportunterricht in den Jahren 1875 bis 1920 aufgebaut. Stationen waren zum Beispiel Sackhüpfen, Tauziehen und Balancieren auf Bänken. Tag für Tag sollen die Stationen und Aufgaben moderner werden und mehr in Richtung heutiger Sport gehen. Das Ziel des Projekts ist es außerdem, einen Tanz einzustudieren und ihn bei der 150-Jahr-Feier der Nord-Grundschule am Freitag aufführen zu können.
Die Gruppe „Struwwelpeter 2.0“ hat am ersten Tag das Drehbuch für zwei Theaterstücke durchgelesen und die Rollen verteilt. Insgesamt arbeiten 20 Personen an diesem Projekt.
Auch bei „Alltag vor 150 Jahren“ waren wir nur kurz in der Gruppe, im Klassenraum der 6b. Es war die erste Gruppe, die wir besucht haben, deshalb sind wir auch schnell wieder gegangen. Die Kinder machten zuerst ein Kennenlernspiel und stellten danach ihre Ideen vor. Sie wollten herausfinden, wie das frühere Leben und der Alltag vor 150 Jahren waren.
Die Gruppe „Struwwelpeter trifft Zehlendorf“ gehört ursprünglich zu unserem Projekt. Wir wurden am Montag aber aufgeteilt. Die Nachbargruppe hat sich dann Fragen für Interviews überlegt.
Tag 2 – Jetzt passiert deutlich mehr
Bei „Brotbox früher und heute“ war am zweiten Tag mehr los. Als wir da waren, hat die Gruppe gerade Brot gebacken. Wir haben ein paar kleine Interviews durchgeführt. Die Kinder zeigten uns ihre eigene Backmischung und Wachstücher. Für alle, die nicht wissen, was ein Wachstuch ist: Darin wickelt man das Brot ein, und dadurch bleibt es länger frisch. Die Schülerinnen und Schüler haben auch eigene Rezeptbücher geschrieben.
Bei „Sport im Wandel der Zeit“ lautete der Oberbegriff heute: Vereinssport und Wettkampf. Am zweiten Tag war die Projektgruppe draußen. Sie machten einen Staffellauf auf dem Sportplatz. Es ging um die Jahre 1920 bis 1970. Im Verein lernten Kinder vor ungefähr 100 Jahren zum Beispiel, neue Freunde kennenzulernen, gemeinsam zu trainieren, Regeln einzuhalten, fair miteinander umzugehen und mit Siegen und Niederlagen umzugehen.
Bei „Struwwelpeter 2.0“ wurden heute die ersten Proben mit Text durchgeführt. Eine der beiden Gruppen ging draußen auf dem Schulhof den Text durch.
Die Gruppe „Alltag vor 150 Jahren“ lernte anhand von Arbeitsblättern, was man für eine Wandzeitung benötigt. Das Ziel der Gruppe ist es, eine Wandzeitung über den Alltag vor 150 Jahren zu gestalten.
Die Gruppe „Struwwelpeter trifft Zehlendorf“ ist am zweiten Tag das erste Mal rausgegangen. Dort haben die Kinder Leute befragt. Die Ergebnisse sollten dann an Tag drei kommen.
Tag 3 – Die Projekte nehmen Gestalt an
Bei „Brotbox früher und heute“ ging die Gruppe um 8:30 Uhr einkaufen. Sie kauften Erdbeeren, Gelierzucker, Zitronen und Limetten. Daraus wollten sie heute ihre eigene Marmelade herstellen, die sie auch auf dem Fest verkaufen werden.
Bei „Sport im Wandel der Zeit“ ging es am dritten Tag um die Jahre 1970 bis 2000. Der Tag begann mit einer Runde Waveboardfahren in der Halle. Heute konnten die Kinder auch ihre eigenen Inlineskates mitbringen, um später damit zu fahren.
Bei „Struwwelpeter 2.0“ war heute der erste Tag, an dem im Musikraum geprobt wurde. Die beiden Gruppen arbeiteten an der Technik, den Rollen, der Lautstärke, dem Licht und vielem mehr. Vieles wurde mit Musik unterlegt. Da sie heute das erste Mal auf der Bühne geprobt haben, gab es noch ein paar Probleme mit dem Vorhang, der Lautstärke und den Rollen. Das wird sich aber bestimmt noch in den nächsten Tagen ändern. Wir sind schon gespannt auf das Endergebnis.
Die Gruppe „Alltag vor 150 Jahren“ war draußen auf dem Hof. Die Kinder saßen im Sand und spielten ein Murmelspiel. Das Ziel war es, die Murmel in eine Mulde zu rollen.
Bei „Struwwelpeter trifft Zehlendorf“ machten die Kinder eine Statistik dazu, wie viele Leute sie befragt hatten. Außerdem gestalteten sie Vorträge.
Tag 4 – Üben, auswerten und fertig werden
Bei „Brotbox früher und heute“ war die Gruppe heute auf einem Ausflug.
Bei „Sport im Wandel der Zeit“ haben die Kinder für einen Tanz geübt. Dabei sind sie im Takt des Liedes „Billie Jean“ von Michael Jackson durch Hula-Hoop-Reifen gesprungen. Wir durften es sogar selbst ausprobieren, und es hat sehr viel Spaß gemacht. Später spielten sie noch auf dem Sportplatz Brennball.
Bei „Struwwelpeter 2.0“ wurde weiter geprobt. Davor haben die Kinder noch über die Kostüme gesprochen. Außerdem wurden der Ton, das Licht und andere technische Dinge besprochen. Die Proben waren schon viel besser als gestern, aber die Generalprobe ist erst morgen. Es gab wieder ein paar Fehler, und es war noch immer etwas leise. Auch am Vorhang-Auf- und Zumachen kann man noch arbeiten.
Die Gruppe „Alltag vor 150 Jahren“ saß an Tischen und versuchte, mit einer Feder zu schreiben, und zwar in Kurrentschrift. Außerdem machte die Gruppe eine Fotorallye, um sich anzuschauen, wie die Straßen und Gebäude heute aussehen.
Bei „Struwwelpeter trifft Zehlendorf“ werteten die Kinder ihre Ergebnisse mit einem Diagramm auf einem Plakat aus und trugen es den anderen aus der Gruppe vor. Außerdem probten sie heute noch mit der Projektgruppe „Struwwelpeter 2.0“.
Ein Ergebnis war: Von 41 befragten Personen kannten 34 den Struwwelpeter. Unter den Befragten waren 33 Frauen und 9 Männer.
Unser Eindruck
Insgesamt konnten wir sehen, dass sich viele Gruppen mit früher und heute beschäftigt haben. Manche Gruppen haben gebacken, andere Sport gemacht, Theater geprobt, alte Schrift ausprobiert oder Menschen auf der Straße befragt. Nicht alles war sofort fertig, und manchmal gab es noch kleine Probleme. Aber genau daran konnte man sehen, dass die Kinder wirklich gearbeitet, ausprobiert und geübt haben. Am Ende wurde immer deutlicher, was aus den einzelnen Projekten entstehen soll.