Jubiläums-Reportagen – 1. und 2. Klassen
Unsere Besuche in den Projekten – Tag 1 bis Tag 4
In der Projektwoche haben wir verschiedene Gruppen besucht und beobachtet, was die Kinder dort machen. Manche Gruppen konnten wir jeden Tag sehen, bei anderen war es schwieriger, weil sie unterwegs waren oder weil jeden Tag neue Kinder kamen. Trotzdem haben wir viele spannende Eindrücke gesammelt.
Tag 1 – Die ersten Eindrücke
Am ersten Tag haben wir zuerst das Projekt „150 Bauprojekte“ besucht. In diesem Projekt geht es darum, was man alles mit 150 Bauteilen bauen kann. Wir haben beobachtet, dass die Kinder bei ihrer Arbeit guten Teamgeist zeigen. Besonders interessant waren die kreativen Ideen der Kinder. Man hat gemerkt, dass sie viele eigene Einfälle hatten und direkt ausprobieren wollten, was möglich ist.
Auch die Gruppe „Alte Spiele“ haben wir uns angeschaut. Dort ging es darum, alte Spiele auszuprobieren. Wir haben beobachtet, dass alle Kinder Spaß hatten, weil sie sehr motiviert gearbeitet haben. Das Besondere an diesem Projekt war, dass wirklich alle Kinder etwas gespielt haben. Sie waren gut gelaunt und spielten zum Beispiel Dosenwerfen, Himmel und Hölle und Sackhüpfen.
Bei der Gruppe „Bilderbücher“ haben sich die Kinder Spielzeuge und Sachen von Kindern früher angeschaut. Danach haben sie eigene Bilderbücher gemacht. Besonders gefallen hat ihnen, dass sie die Bücher selber machen und auch selber in die Bilderbücher malen oder zeichnen konnten. Schwer fiel ihnen, dass sie so lange Sätze schreiben mussten. Sonst hat ihnen alles gefallen. Wir haben auch herausgefunden, dass sie die Bilderbücher mit einer Methode wie früher gemacht haben.
Bei der Gruppe „Museumsdorf Düppel“ gab es am ersten Tag gleich eine große Überraschung. Eigentlich sollte es einen Workshop geben, aber da sie keinen Workshop bekommen haben, gab es eine Planänderung. Deswegen besuchte die Gruppe das Museumsdorf Düppel, und wir konnten sie leider erstmal nicht interviewen. Da die Gruppe immer erst um 12:30 Uhr zurückkommt, gestaltet sich das Interview etwas kompliziert. Mal sehen, wie wir das hinbekommen.
Außerdem haben wir noch die Handwerkstadt beobachtet. Die Kinder haben gestrickt und gewebt. Sie hatten sehr viel Spaß. Da die Kinder in diesem Projekt nicht die Gruppe wechseln, haben wir die Beobachtungen für den ersten bis vierten Tag zusammengefasst. Den Kindern hat es sehr gefallen, und sie hatten keine Schwierigkeiten dabei.
Wir haben auch ein Kind aus der 2c befragt:
Frage: Wie gefällt euch das Projekt?
Antwort: Es gefällt mir gut, weil ich etwas Neues lerne.
Auch bei der Gruppe „Alte Tänze“ haben wir vorbeigeschaut. Dort haben Kinder aus den ersten und zweiten Klassen alte Tänze geübt. Das Besondere an dieser Gruppe war, dass jeden Tag neue Kinder kamen. Trotzdem hatten alle viel Spaß. Am Ende des Tages sollten sie vier Tänze können.
Tag 2 – Es wird weitergebaut, gespielt und ausprobiert
Am zweiten Tag haben wir wieder bei „150 Bauprojekte“ vorbeigeschaut. Die Kinder haben aus Watte, Stäbchen und anderen Sachen Häuser gebaut und Gebäude entstehen lassen. Man konnte sehen, dass aus den ersten Ideen langsam richtige Bauwerke wurden.
Auch bei den alten Spielen ging es weiter. Die Kinder spielten wieder verschiedene Spiele von früher. Besonders gut war, dass alle mitgemacht haben. Es war nicht so, dass manche nur danebenstanden. Viele Kinder waren sehr motiviert, und man hat gemerkt, dass einfache Spiele auch heute noch Spaß machen können.
Die Gruppe „Museumsdorf Düppel“ war am zweiten Tag im Museum. Dort hatten sie einen Namens-Workshop. Außerdem durften sie in eine Mühle gehen und Getreide mahlen. Das klang sehr spannend, weil die Kinder dort nicht nur zugeschaut haben, sondern selbst etwas ausprobieren durften.
In der Handwerkstadt wurde weiter gestrickt und gewebt. Weil die Kinder in dieser Gruppe die ganze Woche an ähnlichen Dingen arbeiteten, konnte man gut sehen, dass sie immer sicherer wurden.
Bei den alten Tänzen kamen wieder neue Kinder dazu. Sie übten weiter und hatten Spaß daran, die Tänze kennenzulernen. Besonders war, dass es nicht nur ums Zuschauen ging, sondern alle wirklich mitmachen mussten.
Tag 3 – Nicht alles läuft nach Plan
Am dritten Tag waren wir wieder bei „150 Bauprojekte“. Die Kinder haben aus Bechern ein Loch gebaut und mit Wattestäbchen Blöcke gebaut. Leider wurde das Loch aus Bechern nicht fertig. Aber wir haben ein Foto von dem unfertigen Loch aus Tassen gemacht. Auch wenn es nicht fertig wurde, konnte man sehen, wie viel Arbeit darin steckte.
Bei der Gruppe „Museumsdorf Düppel“ war am dritten Tag endlich wieder etwas kühleres Wetter, und es zog Regen auf. Deshalb konnte die Museumsdorf-Düppel-Gruppe vielleicht nicht zum Museum gehen. Das war natürlich schade, aber bei einem Projekt, das viel draußen stattfindet, kann das Wetter eben eine große Rolle spielen.
Die Gruppe „Schule vor 150 Jahren“ konnten wir leider nicht richtig befragen. Wir haben keine genauen Infos zu dieser Gruppe, da sie immer zu früh weggefahren sind. Alles, was wir wissen, ist, dass sie in eines der ältesten Schulgebäude gefahren sind. Dort lernen sie, wie ein Klassenraum früher ausgesehen hat und wie die Kinder gekleidet waren. Aber sie lernen auch, wie man früher gelernt hat, also wie Schule damals war.
Bei den Bilderbüchern arbeiteten die Kinder weiter an ihren Büchern. Sie konnten malen, zeichnen und schreiben. Besonders schön war, dass sie ihre Bilderbücher am Ende mitnehmen können.
Tag 4 – Die Ergebnisse werden sichtbar
Am vierten Tag hat die Gruppe „150 Bauprojekte“ angefangen, die Nord-Grundschule zu bauen. Sie haben sich sehr viel Mühe gegeben. Das war ein besonderer Moment, weil das Projekt dadurch noch besser zu unserem Jubiläum passte. Aus 150 Bauteilen sollte nun etwas entstehen, das mit unserer eigenen Schule zu tun hat.
Auch die anderen Projekte kamen langsam zu ihren Ergebnissen. In der Gruppe „Alte Spiele“ hatten die Kinder weiter Spaß daran, Spiele von früher auszuprobieren. Bei der Handwerkstadt wurde weiter gestrickt und gewebt. Bei den alten Tänzen sollten die Kinder am Ende vier Tänze können. Obwohl jeden Tag neue Kinder in der Gruppe waren, hatten sie alle viel Spaß.
Bei den Bilderbüchern wurde klar, dass die Kinder nicht nur etwas über früher gelernt haben, sondern auch selbst etwas gestaltet haben. Sie konnten ihre Bücher am Ende mitnehmen. Das fanden viele besonders gut.
Insgesamt haben wir gesehen, dass die Projektwoche sehr unterschiedlich war. Manche Gruppen haben gebaut, andere getanzt, gespielt, geschrieben, gewebt oder sind unterwegs gewesen. Nicht immer konnten wir alle Gruppen so interviewen, wie wir es geplant hatten. Aber genau das gehört auch zu einer Reporterarbeit dazu: Man muss beobachten, nachfragen und manchmal aus dem machen, was man herausfinden konnte, trotzdem einen Bericht schreiben.
Am Ende haben wir viele Eindrücke gesammelt und gesehen, wie unterschiedlich die Projekte waren. Besonders spannend war, dass viele Gruppen etwas mit früher und heute zu tun hatten. So passte die Projektwoche gut zum 150. Geburtstag unserer Schule.