Die Nord-Grundschule: Unprofitabel seit 150 Jahren
Woher kommt das Geld für Extras an unserer Schule?
Diejenigen, die unseren anderen Artikel zum Thema Chancengleichheit gelesen haben, wissen, dass Schulen seit der Einführung der Schulpflicht schon immer unprofitabel sind*. Heute wollen wir uns anschauen, woher das Geld für Dinge kommt, die über den normalen Unterricht hinausgehen.
Anders als viele Firmen wird eine Schule hauptsächlich durch Steuern finanziert. Das haben wir auch schon im Artikel „Chancengleichheit“ erklärt. Diesmal geht es aber um Sachen, die rechtlich nicht unbedingt notwendig sind.
Zu den notwendigen Dingen gehören zum Beispiel Klassenräume, die Bezahlung der Lehrerinnen und Lehrer oder grundlegende Ausstattung. Darüber hinaus gibt es aber auch viele zusätzliche Angebote: AGs, iPads, Projektwochen oder Ausflüge.
Warum gibt es diese Extras trotzdem?
Finanzierung der Extras
Kurz gesagt: Es gibt verschiedene Organisationen und Menschen, die der Schule Geld für solche Angebote zur Verfügung stellen. Auch die Kinder selbst tragen dazu bei, zum Beispiel durch Kuchenverkäufe oder den Sponsorenlauf.
Wichtige Einnahmequellen sind:
- Der Förderverein:
Hier spenden Eltern und Unterstützer Geld, damit zum Beispiel moderne Technik oder neue Spielgeräte angeschafft werden können. - Stiftungen und Projekte:
Manchmal erhält die Schule zusätzliche Gelder, zum Beispiel für Umweltprojekte oder digitale Bildung.
Fazit:
Man kann also sagen, dass es mehrere Einnahmequellen für diese „Extras“ gibt. Am Ende kommt ein Teil des Geldes aber oft direkt oder indirekt von den Familien – zum Beispiel durch Spenden, als Sponsoren beim Sponsorenlauf oder durch das Backen für Kuchenverkäufe.